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FIN/VIN prüfen vor dem Autokauf: wo sie steht und was sie verrät
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FIN/VIN prüfen vor dem Autokauf: wo sie steht und was sie verrät

Wo die Fahrgestellnummer (FIN/VIN) steht, wie man sie liest, welche Datenbanken man prüft (kostenlos und kostenpflichtig) und wie man eine manipulierte FIN erkennt.

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Die FIN (Fahrgestellnummer, international VIN) ist die 17-stellige “Sozialversicherungsnummer” eines Autos. Aus ihr lesen Sie Historie, Herkunft, Werksausstattung und - beim Kauf am wichtigsten - ob das Auto gestohlen oder ein Unfallwagen ist und ob die Angaben stimmen. Die FIN zu prüfen ist das Erste, was ich bei jedem Auto mache, noch bevor ich zur Besichtigung fahre.

Wo die FIN steht

Die FIN ist an mehreren Stellen (und genau das erlaubt es, Betrug zu erkennen):

Erster Test: Ist die FIN an jeder Stelle identisch. Ein Unterschied von auch nur einem Zeichen = ein Alarmsignal (umgeschlagene Nummer, aus zwei Autos zusammengesetzt, gestohlen).

Wie man eine FIN liest (Grundlagen)

17 Zeichen, ohne die Buchstaben I, O, Q (zur Vermeidung von Verwechslungen mit 1 und 0):

Einfachster Schnelltest: Das Modelljahr (Zeichen 10) muss passen zum angegebenen Baujahr. Eine Abweichung = jemand trickst.

Was Sie per FIN prüfen können - kostenlos

Was Sie per FIN prüfen können - kostenpflichtig

Warnsignale bei der FIN-Prüfung

Wie ich das in der Praxis mache

  1. Vor der Abfahrt: Ich nehme die FIN aus dem Inserat (ein ehrlicher Verkäufer nennt sie sofort) und prüfe die Historie-Datenbank + Google auf US-Auktionen + Rückrufe. Das filtert 30-40% der Autos aus, ohne das Haus zu verlassen.
  2. Vor Ort: Ich vergleiche die FIN von allen Stellen am Auto - ob sie untereinander und mit der Zulassungsbescheinigung übereinstimmen.
  3. Bei einem Importauto: Ich kaufe einen Bericht aus einer ausländischen Datenbank, weil die lokale Historie erst mit der Zulassung im Land beginnt.

Statt fünf Datenbanken einzeln durchzuklicken, fügen Sie in MotoPPI einen Inserat-Link oder einfach die FIN ein, und der Bericht kombiniert Historie, Herkunft, Salvage-Auktionen und Warnhinweise an einem Ort - mit einer fertigen Checkliste, was vor Ort am Auto zu prüfen ist.

Die häufigste Frage: Reicht die FIN allein?

Nein. Die FIN verrät Ihnen Historie und Herkunft - ein großer Teil der Entscheidung. Aber den technischen Zustand “hier und jetzt” (Lack, Kaltstart, Spiel, Korrosion) zeigt sie nicht. FIN-Prüfung + Vor-Ort-Besichtigung ergeben das vollständige Bild. Die FIN filtert Fallen aus, bevor Sie einsteigen; die Besichtigung schließt die Entscheidung ab.